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Eiskapelle

Kurzbeschreibung

Leichte Kurzwanderung vom Hintersee entlang des Griesbaches zur "Eiskapelle", einem Platz, wo auch im Hochsommer noch Schnee zu finden sein kann.

Ausgangspunkt

Hintersee, Parkplatz beim Strandbad

Dauer hin/zurück

bis zur Eiskapelle 45min / 45min
Höhendifferenz 100 Hm

Charakteristik

Leichte Kurzwanderung, relativ flach, bis etwa 200m vor der Eiskapelle auch für Kinderwagen geeignet

Anreise

Bundesland Salzburg, an der Wolfgangsee Bundesstraße (B158) Richtung Faistenau abbiegen, an Faistenau vorbei Richtung Hintersee bis zum Strandband am Ende des Sees


Die Wanderung im Detail
Hintersee bei Regen - 20kb Der Weg zur "Eiskapelle", welche zu den Salzburger Naturdenkmälern zählt, beginnt am Parkplatz des Hinterseer Strandbades und führt zuerst links am See vorbei, bevor man über eine geschotterte Forststraße in den Wald kommt. An einer Weggabelung muss man rechts weiter gehen - hier gibt es keine Markierung und auch keinen Wegweiser. Die Straße ist flach und bis kurz vor der Eiskapelle auch für Kinderwagen geeignet. Ständiger Begleiter ist der Griesbach, der einen bis zum Talschluß begleitet, wo er in einem kleinen Wasserfall vom Wieserhörndl herunterstürzt.
 
 
Bevor man aber dort hinkommt, muss man ca. 100 m vor dem Ziel einen kleinen Zufluss (eher ein kleines Rinnsal, im Sommer zumiest auch ganz ausgetrocknet) des Griesbaches überqueren. Hier ist auch Endstation für all jene, die evtl. mit einem Kinderwagen unterwegs waren, da auch nach der Überquerung des Baches ein Fortkommen mit einem Kinderwagen auf dem enger werdenden Weg unmöglich ist.
 
Griesbachgraben - 25kb Nun geht man noch ein kleines Stück direkt am Bach entlang, bevor man den Griesbachkessel am Fuße des Wieserhörndls erreicht. Dort befindet sich die "Eiskapelle" - ein Platz, an dem man auch im Hochsommer noch viel Schnee finden kann. Zur Zeit unseres Besuches Ende Mai war auf jeden Fall noch genug von der weißen Pracht zu sehen, obwohl in diesem Jahr anderswo durch einen sehr warmen Februar der Schnee schon sehr bald weg war. Wobei "weiße Pracht" nicht ganz zutrifft, da die Oberfläche des zusammengepressten Schnees durch die Schneeschmelze nicht ganz so weiß ist. In den Monaten Juli und August bildet sich dann durch den unter der Schneedecke fließenden Bach eine teilweise sehr hohe Eishöhle (bis zu etwa 5 m) mit oft bizarren Formen. Das Betreten dieser Höhle ist aber keinesfalls anzuraten, da jederzeit Teile davon einstürzen können.
 
Nachdem man wieder am Ausgangspunkt, dem Hintersee, angelangt ist, kann man noch eine kleine Runde um den Hintersee anschließen - oder auch einfach nur im See baden.
 
Heuer (2002) war bereits Ende Juli kaum noch Schnee, von Eishöhle konnte keine Rede sein.

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