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Die Wanderung im Detail
Das Holzeck gehört zu den unbekannteren Gipfeln der Osterhorngruppe und wird im Vergleich zu den viel
bekannteren Gipfeln wie zum Beispiel dem Gennerhorn, dem
Regenspitz oder dem Gruberhorn kaum beachtet.
Völlig zu Unrecht, denn ab der Leitnalm ist der Weg sehr abwechslungsreich.
Vom Parkplatz auf etwa 800 m Seehöhe führt eine Schotterstraße bis zur Genneralm.
Zwar herrscht hier offiziell Fahrverbot, doch so mancher Zeitgenosse hält sich trotzdem nicht dran,
was an manchen Tagen das Wandervergnügen schon auch etwas trüben kann. Nach etwa einer
Stunde entlang dieser Forststraße - hin- und wieder kann man der Schotterstraße durch ein
kurzes Stück über einen Waldweg ausweichen - gelangt man zur Genneralm.
Insider umgehen die Schotterstraße übrigens
fast vollständig, indem sie die Route einschlagen, die im Winter von
Tourengehern begangen wird. Allerdings ist dieser Weg nur teilweise markiert und deshalb nur schwer
zu finden.
Auf der Genneralm befinden sich einige Hütten und man hat auch einen sehr schönen
Ausblick auf so manchen Gipfel der Osterhorngruppe.
Links oberhalb der Hütten kann man auch das Holzeck sehen. Dieses erreicht man,
indem man die Schotterstraße links einschlägt und zuerst ein paar Höhenmeter bis zur Leitnalm
überwindet. Hier sollte man - wenn man es nicht schon beim Anstieg tut - auf jeden Fall auf dem Rückweg vom Gipfel
eine kurze Rast einlegen. Die Leitnalm ist ein sehr
sympathischer Familienbetrieb, wo man sich auch noch Zeit für den Gast
nimmt. Wer will, kann für 15 EUR (Stand Saison 2004) auch ein Zimmer nehmen und auf der Alm die Nacht verbringen.
Direkt hinter der Leitnalm führt der Weg entlang des weltbekannten Arnoweges
hinauf zum Holzeck. Geht es anfangs durch einen etwas steinigen Waldweg
relativ flach bergan, geht es dann aber steil
und teilweise über Geröll in Richtung Gipfel. Für Kinder ist der Weg zu gefährlich und ungeeignet,
vor allem auch deshalb, weil durch losgetretene Steine andere Wanderer massiv in Gefahr gebracht werden können.
Nach Überwindung dieses Steilstückes quert man links den steinigen Hang und gelangt dann über einen wieder
flacheren Wiesenweg bald zu einer Gabelung,
wo man nach rechts zum Gipfel des Holzecks abbiegt. Links
führt der Arnoweg weiter zum Königsberghorn. Von dieser Gabelung trennen einen nicht einmal mehr 10
Minuten vom Gipfel, von wo aus man einen herrlichen Blick über die Osterhorngruppe hat. Auch
einen Teil des Wolfgangsees samt der nahen Gipfel des Rettenkogels oder auch
Rinnkogels kann man sehen. Und den Namensgeber der Gruppe -
das Osterhorn - kann man auch sehr gut sehen. Das Holzeck - ein echter Insidertipp!
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