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Die Wanderung im Detail
Viele Wege führen auf den Rettenkogel, so kann man zum Beispiel beim Gasthof zur
Wacht oder beim Parkplatz der Laimeralm starten.
Achtung: der Parkplatz Laimeralm ist Privatbesitz.
In der Regel duldet der Wirt das Parken sowie
das Benutzen des (ebenso privaten) Weges vorbei an der Hütte der Laimeralm, bei Veranstaltungen kann es aber
auch Probleme geben. Durchaus verständlich, wenn man weiß, dass so mancher nur zum Schein
wandern ging, um sich den Eintritt zu ersparen. Im Falle einer Veranstaltung sollte man
die Wanderung besser in Weißenbach starten.
Vom Ausgangspunkt, dem Parkplatz Laimeralm, bis zur Hütte
sind es nur etwa 100 m Fußweg. Wer aber zum Rettenkogel will,
wird die Hütte vorerst einmal links liegen lassen
und eventuell nach dem Gipfelsieg aufsuchen. Schon von der Hütte genießt man einen schönen Blick über den
Wolfgangsee, dem fleißigen Wanderer wird sich aber vom Gipfel des Rettenkogel ein noch bei weitem
faszinierenderer Blick bieten.
Der Weg beginnt recht gemütlich, über eine
Schotterstraße erreicht man nach kurzer
Zeit die "Christoph-Hütte", von der aus man einen sehr schönen Blick zum
Sparber hat. Hier geht es dann links in den Wald,
wo man bald nach rechts in einen
Waldweg abbiegt. Der Weg ist hier sehr gut markiert und so wird man die Abzweigung,
die mit einer kleinen Treppe über einen Stacheldraht startet, nicht verfehlen.
Nachdem man aus dem Wald herauskommt, kann man auf der rechten Seite den Gipfel des
Rettenkogels schon sehr gut sehen. Man folgt der alpinen Schiroute einfach
in Richtung Rettenkogel bis auf den Sattel, von wo man auf der anderen Seite
zur Sonntagkaralm hinunterblicken kann. Diesen Sattel erreicht man nach etwa einer Stunde.
Vom Sattel aus geht es dann rechts in den Wald, wo man zuerst ein paar Meter leicht bergab marschiert,
bevor es dann etwas steiler über einen teilweise
steinigen Waldweg weiter nach oben geht.
Der Weg wird in der Folge dann immer steiniger und ist
teilweise auch etwas ausgesetzt,
Schwindelfreiheit und Trittsicherheit sind hier erforderlich! Kritische Passagen
sind aber durchwegs seilgesichert und deshalb bei entsprechender Achtsamkeit
nicht wirklich ein Problem. Die Aussicht am Gipfel ist dann einfach nur
herrlich - Wolfgangsee,
Halltstättersee, Attersee, Nussensee sowie zahllose Berggipfel.
Wer konditionell gut drauf ist und auch über die notwendige Schwindelfreiheit und
Trittsicherheit besitzt, kann auch noch den Grat hinüber zum Bergwerkskogel
überschreiten.
Eine sehr schöne und auch sehr abwechslungsreiche Wanderung!
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