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Die Wanderung im Detail
Von St. Kolomann aus fährt man noch eine Weile über eine
schmale, aber asphaltierte Straße
bis zum Ausgangspunkt der Wanderung, dem Gasthof Grundbichl auf 865 m. Wer diese Strecke zum
ersten Mal fährt, sollte sich nicht wundern, wie weit es von St. Kolomann aus noch ist -
einfach den Schildern zur Bergalm folgen, dann kann nichts schief gehen.
Beim Gasthof Grundbichl befindet sich ein kleiner Parkplatz,
von wo aus eine Schotterstraße zur Bergalm führt.
Es geht gleich relativ steil bergauf. Auf dem ersten Drittel des Weges bis zur Alm bewältigt man
nahezu schon die Hälfte der insgesamt zurückzulegenden Höhenmeter. Dafür geht es
durchwegs durch den Wald, was sich
ab der Bergalm ändert - von hier an geht man großteils über offenes
Gelände. Kurz nach der Bergalm gabelt sich der Weg (Latschenalm / Ladenbergalm),
dort hält man sich links Richtung Ladenbergalm. In diesem Teil ist man der Sonne schutzlos ausgeliefert.
Auf dem folgenden flachen Stück bis zur Sattelalm
ist das nicht weiter schlimm, aber das letzte, wieder sehr steile Drittel bis zum Gipfel in der prallen
Sonne zurücklegen zu müssen, kostet sehr viel Schweiß. Früh aufstehen ist also angesagt, wenn man sich
eine solche Tortur ersparen will. Laut Schild benötigt man bis zum Gipfel von der Sattelalm noch
1 1/2 Stunden, bei durchschnittlicher Kondition benötigt man aber nicht mehr als eine Stunde.
Nach dem flachen Stück beginnt der anstrengendste Teil der Wanderung.
Die ersten Meter führen durch den Wald, sehr bald aber bedecken
nur noch Latschen den Boden. Nach dem steilen Waldstück geht es eine zeitlang relativ
flach am Rücken des Schmittenstein entlang. Unterbrochen wird dieses flachere Stück nur durch eine
sehr kurze Seilkletterei. Wenn man den langen Rücken des Schmittenstein dann
überwunden hat, wird man dadurch belohnt, indem der Weg hinter dem Gipfel in schattigem
und deutlich kühleren Gelände weiterführt.
Der Weg hier ist relativ schmal und führt an der Felsflanke
des Schmittenstein entlang, rechts
geht es steil bergab - Vorsicht ist also geboten. Der Ausblick über den Schlenkengrat zum Schlenken
ist wirklich sehr schön, auch der Gipfel ist jetzt nicht mehr weit. Nach dem Stück hinter dem Fels
geht es noch einmal ganz kurz steil bergauf und man muss etwas die Hände zu Hilfe nehmen, bevor
man endgültig das Gipfelkreuz erreicht.
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