|
Die Burg im Detail
Wer schon einmal auf der Tauernautobahn in der Nähe von Werfen unterwegs war,
dem dürfte die auf einem 155 m hohen Felsen stehende Burg Hohenwerfen zumindest
aus der Ferne bekannt sein. Warum also immer nur daran vorbeifahren und nicht auch einmal
die Burg aus der Nähe ansehen? Zu bieten hat die im 11 Jhdt. unter Erzbischhof Gebhard
erbaute Burg nämlich einiges.
Bei einem Großbrand am 8. Jänner 1931
wurden viele der prunkvollen Räumlichkeiten zerstört,
darunter auch das ehemals größte Fürstenzimmer.
Dieses Fürstenzimmer wurde mit Hilfe alter Fotos wurde im Jahr 2003 mit einem
Gesamtaufwand von 110.000 Euro rekonstriert.
Neben einer interessanten Führung durch die Burg,
welche ca. eine Stunde in Anspruch nimmt und
unter anderem in die Folterkammer, in das Burgverlies
und auf den Glockenturm führt, beeindrucken
auch die täglichen Greifvogel - Flugvorführungen.
Die Greifvogel - Vorführungen finden von Ostern bis Allerheiligen jeweils
2x am Tag statt, nämlich
um 11 00 und um 15 00 Uhr, die Burgführungen
werden 5 bis 6x täglich durchgeführt.
Die etwas mehr als eine halbe Stunde dauernde Greifvogel -
Vorführung hat es wirklich in sich und man sollte sich diese bei einem Besuch der
Burg nicht entgehen lassen. Einen Besuch der Burg sollte man
also am Besten nach den Beginnzeiten der Vorführungen ausrichten.
Neben sehr interessanten Infos (z.B. wozu Falknerei betrieben wird) stehen natürlich die Vögel
selbst im Mittelpunkt der Vorführung. Angefangen von den kleinen, flinken Falkenarten, die
mehr als 100 km/h erreichen können über Eulen bis zu den Riesen der Lüfte,
mit weit mehr als 2 Metern Spannweite, den Geiern und Adlern,
bekommt man alle Vögel aus nächster Nähe geboten. So mancher
geht erfurchtvoll in Deckung, wenn die Vögel zwischen den Köpfen der staunenden Menge
ihe Kunststücke vollführen.
Wer es gerne den alten Rittern gleichtun will - zumindest was das Essen anbelangt - der kann
jeweils Dienstag, Freitag und Samstag auf Vorbestellung an einem Ritteressen
teilnehmen.
|